18.07.2018 Starke Rauchentwicklung bei Stoppelfeldbrand in Kleinenborstel

18.07.2018 Starke Rauchentwicklung bei Stoppelfeldbrand in Kleinenborstel


Datum: 18. Juli 2018 
Alarmzeit: 16:41 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger, Sirene, SMS 
Dauer: 1 Stunde 49 Minuten 
Art: Brand  
Einsatzort: Kleinenborstel 
Einsatzleiter: Michael Ullmann 
Fahrzeuge: LF 8 Asendorf , LF 8 Bruchhausen-Vilsen , LF 8 Martfeld , MTF Martfeld , RW 1 Bruchhausen-Vilsen , TLF 16/24 Bruchhausen-Vilsen , TLF 3000 Martfeld , TLF 3000 Schwarme , TLF 8/18 Asendorf , TSF Hustedt , TSF Kleinenborstel  
Weitere Kräfte: OFW Hoya (Weser), Polizei, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Eine schnelle Ausbreitung des Feuers, sowie eine starke Rauchentwicklung rief gestern ein Großaufgebot der Feuerwehr auf den Plan.

Gegen 16:40 Uhr alarmierte die Leistelle Diepholz die Ortsfeuerwehren Kleinenborstel, Hustedt und Martfeld zu einem Brandeinsatz in Martfelds Ortsteil Kleinenborstel.

Schon auf der Anfahrt war eine beachtliche Rauchwolke zu sehen. Einsatzleiter & Gemeindebrandmeister Michael Ullmann forderte daraufhin umgehend weitere Kräfte, vor allem mit Tanklöschfahrzeugen, nach.

„Die Ausbreitung des Feuers schritt sehr schnell voran“, war von den ersteintreffenden Kräften zu hören. Auf der einen Seite gingen umgehend mehrere Tanklöschfahrzeuge in Stellung, um eine Ausbreitung des Feuers auf die andere Straßenseite zu verhindern. Auch ein Waldstück musste geschützt werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung waren die Löscharbeiten zwischenzeitig nur unter schwerem Atemschutz möglich. Zudem musste die Landesstraße für den gesamten Einsatz gesperrt werden.

Auf der anderen Seite gingen einige Feuerwehrfrauen und -Männer mit klassischen Feuerpatschen gegen die Flammen vor. „Die Möglichkeit, das Feuer auszuklopfen, ist bei solchen Bränden eine effektive Möglichkeit, um die Ausbreitung nach Außen einzudämmen.“, erklärt Ulmann. Auch eine Schlauchleitung wurde von einem Unterflurhydranten aus gelegt.

Immer mehr Feuerwehren trafen nacheinander ein. Gemeinsam mit landwirtschaftlichem Gerät gelang es den Kräften schließlich, das Feuer einzugrenzen und vor allem den benachbarten Wald zu schützen. Die abgebrannte Fläche umfasst eine Größe von circa sechs Hektar.

Insgesamt waren über 100 ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und -Männer, aus Asendorf, Bruchhausen-Vilsen, Hustedt, Kleinenborstel, Martfeld, Schwarme und Hoya (Landkreis Nienburg) im Einsatz.

Die anhaltende Trockenheit birg weiterhin eine Menge Gefahren, vor allem in Bezug auf Feuer. „Daher möchten wir alle nochmals bitten, sich der Natur entsprechend vorsichtig zu verhalten. Bitte werfen Sie keine Zigaretten aus dem Fenster oder verzichten auf offenes Feuer“, betont Michael Ullmann noch einmal abschließend.

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