10.07.2021 Starke Rauchentwicklung bei gemeldetem Zimmerbrand in Martfeld

10.07.2021 Starke Rauchentwicklung bei gemeldetem Zimmerbrand in Martfeld


Datum: 10. Juli 2021 um 7:16
Alarmierungsart: A-Pager, DME (digitaler Meldeempfänger), Funkmeldeempfänger, Sirene
Dauer: 2 Stunden 44 Minuten
Einsatzart: Brandeinsatz 
Einsatzort: Martfeld, Schulstraße
Einsatzleiter: Uwe Staack
Fahrzeuge: ELW1 Bruchhausen – Vilsen , MTF Bruchhausen-Vilsen , TLF 16/24 Bruchhausen-Vilsen , TSF Hustedt , TSF Kleinenborstel , LF 8 Martfeld , MTF Martfeld , TLF 3000 Martfeld , LF 8 Schwarme , MTF Schwarme , TLF 3000 Schwarme 
Weitere Kräfte: Polizei, Rettungsdienst


Einsatzbericht:

Eine starke Rauchentwicklung und heller Qualm, der aus dem Dachbereich austrat, war der erste Eindruck, der sich den Einsatzkräften heute Vormittag in Martfeld bot. Gegen 07:15 Uhr wurde ein Zimmerbrand in einer Fleischerei gemeldet. Daraufhin wurden von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Diepholz die Ortsfeuerwehren Martfeld, Bruchhausen-Vilsen, Hustedt, Kleinenborstel sowie Schwarme alarmiert.

„Umgehend haben wir den Innenangriff eingeleitet.“, berichtet der erste eintreffende Gruppenführer Niko Böer im Nachgang, „Dazu mussten wir eine Tür gewaltsam öffnen. Parallel haben wir uns Zugang zur Gebäuderückseite verschafft.“ Ein Trupp ging unter Atemschutz in das Gebäude vor. Trotz geringer Sicht konnte die Ursache schnell ausgemacht werden: ein Dampf-Kessel blies die Energie ab.

„Dabei wurden großen Mengen Wasserdampf freigesetzt.“, erklärte der Einsatzleiter und stellvertretender Ortsbrandmeister Uwe Staack.

Im weiteren Einsatzverlauf musste der Kessel abgeschaltet werden. Zwischenzeitig wurden umfassende Lüftungsmaßnahmen gestartet, um das Gebäude zu entrauchen. Dabei wurden insgesamt vier Trupps unter Atemschutz eingesetzt.

Nach circa 45 Minuten war die Lage unter Kontrolle, so dass erste Einheiten aus dem Einsatz gelöst werden konnten. Eine weitere Stunde später war der Kessel soweit abgekühlt, das auch die letzten Kräfte abrücken konnten und keine Gefahr mehr bestand.

Insgesamt waren über 80 ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und Männer mit elf Fahrzeugen, der Rettungsdienst sowie die Polizei vor Ort.

Veröffentlicht am 10.07.2021 | von Christian Wolters Freiwillige Feuerwehr Bruchhausen-Vilsen | www.ff-bruchhausen-vilsen.de