23.02.2022 Gebäude bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand

23.02.2022 Gebäude bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand


Datum: 23. Februar 2022 um 1:06
Alarmierungsart: A-Pager, DME, FME, Sirene
Dauer: 17 Stunden 54 Minuten
Einsatzart: Brandeinsatz 
Einsatzort: Asendorf, Ortsteil Uepsen
Einsatzleiter: Frank Ahlers
Mannschaftsstärke: 120
Fahrzeuge: ELW1 Asendorf , Kdow Asendorf , LF 8 Asendorf , MTW Asendorf , TLF 8/18 Asendorf , TSF-S Asendorf , ELW1 Bruchhausen – Vilsen , LF 8 Bruchhausen-Vilsen , MTF Bruchhausen-Vilsen , RW 1 Bruchhausen-Vilsen , TLF 16/24 Bruchhausen-Vilsen , TLF 8/18 Engeln , TSF Engeln , MTF Ochtmannien , TSF Ochtmannien , MTF Uenzen , TSF Uenzen 
Weitere Kräfte: DRK Bereitschaft Bruchhausen-Vilsen, Polizei, Pressestelle Kreisfeuerwehr, Rettungsdienst, THW


Einsatzbericht:

(Update: 24.02.2022)

18 stündiger Einsatz – Gebäude bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand – Bewohner konnte sich selber retten.

Eine große Rauchwolke war bereits auf der Anfahrt ersichtlich (Foto: R. Schröder, Kreisfeuerwehr)

Vergangenen Mittwoch, gegen 1:00 Uhr in der Früh, wurde der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle in Diepholz ein Gebäudebrand in Asendorf gemeldet. Der ersten Meldung zufolge stand ein Haus, im Ortsteil Uepsen, bereits im Vollbrand. Die alarmierten Einsatzkräfte aus Asendorf, Bruchhausen-Vilsen, Engeln, Ochtmannien, Uenzen und der ELO Bruchhausen-Vilsen konnten das beim Eintreffen bestätigen.

Der Bewohner dieses Hauses konnte sich vorher selber retten und wurde an den Rettungsdienst übergeben. Er wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in eine umliegende Klinik gebracht.
„Die Wasserversorgung war, aufgrund der Lage, anfangs eine große Herausforderung.“, berichtet Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Frank Ahlers. „Glücklicherweise war in direkter Nähe ein Unterflurhydrant“. Zudem habe man anfangs, mittels Tanklöschfahrzeugen, einen Pendelverkehr eingerichtet. Dazu wurden Kräfte aus Affinghausen und Siedenburg nachalarmiert. Eine weitere Wasserversorgung wurde über insgesamt 1000m Schlauchleitungen sichergestellt. Die alarmierte DRK-Bereitschaft aus Bruchhausen-Vilsen übernahm die Betreuung der Einsatzkräfte.

Eine menge Material war bei dem Einsatz erforderlich (Foto: F. Ahlers)

Trotz der schnellen eingeleiteten Maßnahmen konnte das Wohnhaus nicht mehr gerettet werden. Das Übergreifen der Flammen auf ein Nebengebäude wurde jedoch verhindert. Über 18 Stunden kämpften die bis zu 120 Einsatzkräfte gegen die Flammen und löschten Glutnester ab. „Aufgrund der langen Einsatzdauer haben wir für die Nachlöscharbeiten zwei Schichten gebildet.“, erläutert Ahlers weiter.

Unterstützt wurde die Feuerwehr dabei vom THW. Mit schwerem Gerät wurde das Gebäude teilweise abgetragen und die Brandlasten freigelegt. Ziel war ein finales Ablöschen zu ermöglichen.

Erst gegen 19 Uhr am Abend rückten die letzten Kräfte wieder ein.

 

 

Mit Hilfe eines Baggers vom THW konnten erst alle Glutnester freigelegt werden. (Foto: F. Ahlers)

(Text: Ralf Schröder – Pressestelle Kreisfeuerwehr Diepholz, Christian Wolters – Pressesprecher FF Bruchhausen-Vilsen)

Veröffentlicht am 23.02.2022 | von Christian Wolters Freiwillige Feuerwehr Bruchhausen-Vilsen | www.ff-bruchhausen-vilsen.de