Am Montagabend kam es in Bruchhausen-Vilsen zu einem Dachstuhlbrand, kurz nach einem stärkeren Gewitter.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, waren bereits Flammen aus dem Dach der 15 × 5 m großen Scheune sichtbar.
Das Gebäude im Ortsteil Stapelshorn wurde bei dem Einsatz stark in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand.
Der schnell eingeleitete Löschangriff zeigte Wirkung und ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude konnte verhindert werden.
Insgesamt waren sieben Trupps unter Atemschutz und weitere im Außenbereich im Einsatz.
Über eine lange Wegstrecke wurde das Löschwasser zur Einsatzstelle gefördert. Bei dem kräftezehrenden Einsatz waren fast 1 km Schlauchleitungen notwendig.
Auch der nahe gelegene Kanal wurde als Löschwasserentnahmestelle verwendet.
Das Dach wurde aufwändig geöffnet, um letzte Glutnester im Stroh ablöschen zu können. Abschließend wurde Schaum eingesetzt, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Vor Ort waren 95 Einsatzkräfte aus fünf Ortsfeuerwehren. Ebenso waren die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Im Verlauf übernahm die DRK-Bereitschaft die Absicherung der Einsatzkräfte sowie die Versorgung mit Getränken.
Gemeindebrandmeister Michael Ullmann, sein Stellvertreter Kai Mohrmann und der Kreispressesprecher Lutz Budelmann machten sich ebenfalls ein Bild von der Lage.
Fotos:
- 2026_F3_02_062: Freiwillige Feuerwehr Bruchhausen-Vilsen
- 2026_F3_02_064: Freiwillige Feuerwehr Bruchhausen-Vilsen
- 2026_F3_02_063: Freiwillige Feuerwehr Bruchhausen-Vilsen













