Freiwillige Feuerwehr Bruchhausen-Vilsen

Einsätze

  • 10.09.2021 Alarm in Heiligenfelde: Säureunfall bei der RWG

    Heiligenfelde – Ein Betriebsunfall auf dem Gelände der Raiffeisen-Warengenossenschaft hat am Freitagmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Von einem Kunststoffcontainer hatte sich ein Absperrhahn gelöst. Dadurch waren etwa 300 Liter Säure ausgelaufen und teilweise in die Regenwasserkanalisation gelangt. Weil Explosionsgefahr durch chemische Reaktion nicht ausgeschlossen werden konnte, riegelte die Feuerwehr das RWG-Gelände komplett ab. Auch die Ortsfeuerwehr Bruchhausen – Vilsen wurde von der Gefahrgutstaffel um Unterstützung gebeten. Gerade von einem anderen Einsatz wieder zurück, machten sich 12 Kameraden unter der Leitung vom Ortsbrandmeister Stephan Töhle auf den Weg nach Heiligenfelde. Futtersäure ist dagegen zunächst mal harmlos. Darunter versteht man ein Gemisch aus unterschiedlichen Fettsäuren. In der Tierfutterproduktion wird es beigemischt, damit gelagertes Futter nicht zu gären beginnt. Außerdem hemmt es die Vermehrung von Schimmelpilzen und Bakterien. Gleichwohl können auch Fettsäuren mit anderen Stoffen chemisch reagieren. „Für uns war das deshalb trotzdem zunächst mal die gleiche Gefahr“, betont Feuerwehrsprecher Lutz Budelmann. Aufgabe der Spezialisten von der Gefahrgutstaffel war somit: Herauszufinden, wie weit die Säure in die Kanalisation vorgedrungen war, und ob ein zündfähiges Gasgemisch dabei entstanden ist. „Das ist Gott sei Dank nicht der Fall gewesen“, so Lutz Budelmann. Damit konnte die Feuerwehr größtenteils wieder Entwarnung geben. Die an der Oberfläche verbliebene Säure wurde abgebunden, aufgenommen und entsorgt. Die in die Kanalisation gelangte Säure hat sich dort schnell verdünnt, sodass schon nach kurzer Zeit weder Gefahr für Menschen noch für die Umwelt mehr bestand. „Mitarbeiter des städtischen Klärwerks waren hier, haben das kontrolliert und bestätigt“, sagt Budelmann. Gegen 16 Uhr konnte die Feuerwehr den Einsatzort wieder an den Betreiber übergeben. Text  von der Mediengruppe Kreiszeitung


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  • Technische Hilfe am 10.09.2021 in Süstedt nach Starkregen

    Am Freitagmorgen um 8:39 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Süstedt während einem anhaltenden Starkregen alarmiert. Begleitet durch einen heftigen Gewitterschauer, welches zwischen 40 – 45 Liter Wasser auf einem Quadratmeter innerhalb von 30 Minuten entlud, sammelte sich an manchen Hanglagen im Ort das Wasser von den umliegenden Feldern und nahm unübliche Wege. Am Schlimmsten betroffen waren zwei Anwesen an der Straße „Am Süstedter Holz“, wo bereits ein kleiner Nutztierstall mehrere Zentimeter unter Wasser stand, und ein Wohnhaus nur noch durch Eigeninitiative der Hausbewohner vor Eindringen von Wasser und Schlamm geschützt werden konnte. Die herbei gerufenen Feuerwehrkameraden leiteten mit Schaufeln und Spaten die sich gebildeten Rinnsale auf den Feldern um, damit sich das Wasser in einem anliegenden Wald verteilen konnte und die an den Gebäuden eintreffenden Wassermengen wesentlich reduzierten. Etwa eine dreiviertel Stunde nach Ende des Gewitterschauers und als das Wasser überwiegend abgelaufen war, konnten die neun Feuerwehrkameraden wieder einrücken. Der ebenfalls verständigte Bauhof der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen sichtete indes mehrere betroffene Straßenzüge, reinigten diese von Erde und Schlamm und stellten Warnbaken an den am Schlimmsten ausgespülten Straßenrändern im Ort auf.


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  • 27.08.2021 Werkstattbrand in Hoyerhagen fordert zahlreiche Feuerwehren

    Werkstattbrand fordert zahlreiche Feuerwehren Unter dem Einsatzstichwort „Scheunenbrand“ wurden am frühen Freitagnachmittag um 14:11Uhr die Ortswehren aus Hoyerhagen, Hoya, Bücken, Duddenhausen, Wienbergen, Magelsen, Hilgermissen/Ubbendorf, die beiden Einsatzleitwagen der Samtgemeinde Hoya, sowie aus der Nachbarsamtgemeinde die Feuerwehr Bruchhausen-Vilsen, aus dem Nachbarlandkreis die Drehleiter aus Verden und die Drehleiter der Stadt Nienburg, die Polizei aus Hoya und Marklohe und ein Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bund Hoya, der später von der Schnelleinsatzgruppe der Johanniter Unfallhilfe aus Hoya abgelöst wurde alarmiert. Aus unbekannter Ursache war im Gräsenweg in Hoyerhagen eine Werkstatt in Brand geraten. Nachbarn waren durch einen lauten Knall aus Richtung des Gebäudes aufmerksam geworden, aus dem im nächsten Moment schon Flammen kamen und setzten den Notruf ab. Die Bewohner verließen das direkt angrenzende Wohnhaus selbstständig. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren stand der Werkstattkomplex, der sich im Anbau einer Scheune befand, bereits in Vollbrand. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandmeister Carsten Meyer wurde der Einsatzort in zwei Abschnitte unterteilt, dessen Leitung der Ortsbrandmeister von Hoya und stellvertretender Gemeindebrandmeister Wilfried Gütz und Hoyas stellvertretende Ortsbrandmeisterin Petra Guder übernahmen. Mit mehreren Strahlrohren gingen die Einsatzkräfte zunächst mit Wasser aus den Tanklöschfahrzeugen vor, bis eine Wasserversorgung aus einem Hydranten und einem Brunnen verlegt war, für die achtzig B-Schläuche benötigt wurden. Die Drehleiterbesatzung aus Nienburg riss einen Teil Pfannen vom angrenzenden Scheunendach, um Glutnester abzulöschen, die sich an den Dachbalken gebildet hatten. Gleichzeitig wurde das Wohnhaus, sowie der Scheunengiebel mit einer sogenannten Riegelstellung vor den Flammen geschützt. Der Werkstattkomplex wurde zunächst von außen teils von Atemschutzgeräteträgern und auch von oben von der Drehleiter aus abgelöscht. Zudem mussten mehrere Gas- und Sauerstoffflaschen, die sich in der Werkstatt befunden hatten abgekühlt werden. Die Drehleiter aus Verden, die für den Notfall für das Wohnhaus in Bereitstellung stand konnte nach gut zwei Stunden mit einigen anderen Wehren wieder abrücken. Unter Atemschutz wurde der Innenbereich der Werkstatt mit Wärmebildkameras überprüft und Nachlöscharbeiten geleistet, bevor nach viereinhalb Stunden auch die letzten Wehren die Einsatzstelle verlassen konnten. Die Freiwillige Feuerwehr Hoyerhagen blieb zur Brandwache vor Ort. Der Werkstattkomplex wurde bei dem Brand komplett zerstört, ein Übergreifen des Feuers auf die Scheune und das Wohnhaus konnten verhindert werden. Insgesamt waren 159 Einsatzkräfte mit rund einundzwanzig Fahrzeugen, achtzig B-Schläuchen, dreißig C-Schläuchen und zwanzig Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Wegen dem dichten Qualm war ein Löscheinsatz von der Hofseite her nur unter Atemschutz möglich Die Drehleiter aus Nienburg löschte von der hinteren Seite die Werkstatt, sowie Glutnester an Dachbalken der Scheune Die Werkstatt wurde komplett zerstört, Scheune und Wohnhaus konnten gerettet werden   Text und Bilder wurden zu Verfügung gestellt von Marion Thiermann    


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  • 25.08.2021 Pkw gerät auf Gelände eines Verbrauchermarktes in Brand

    Bruchhausen – Vilsen: Am Mittwoch den 25.08.2021 wurde die Ortsfeuerwehr Bruchhausen – Vilsen um 14:17 Uhr mit dem Alarmstichwort „F1 PKW-Brand“ in die Straße Zur Kleinbahn gerufen. Als der Fahrzeugführer Brandgeruch im PKW bemerkte, steuerte er geistesgegenwertig sein Fahrzeug vom viel besuchten Parkplatz der Verbrauchermärkte auf ein Seitenstreifen am Straßenrand. An der Einsatzstelle eingetroffen, wurde der Brand bereits von Mitarbeitern eines Gewerbebetriebes mit Feuerlöschern abgelöscht. Anschließend wurde der PKW mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Zeitgleich wurde der Parkplatz und die Straße Zur Kleinbahn mit Ölbindemittel abgestreut. Die Ortsfeuerwehr Bruchhausen – Vilsen war neben der Polizei, welche mit einem Streifenwagen vor Ort war, mit 3 Fahrzeugen im Einsatz. Detlef Wessels Pressewart Ortsfeuerwehr Bruchhausen – Vilsen  


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  • 24.08.2021 Keller unter Wasser

    Am Dienstagmorgen um 3:53 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Süstedt mit dem Stichwort „Wasserrohrbruch, Keller unter Wasser“ alarmiert. Beim Eintreffen fanden die Kameraden eine sprudelnde Austrittsstelle an der Breiten Straße Höhe Sportplatz vor. Das Wasser bahnte sich den Weg über die Hofeinfahrt eines anliegenden Hauses, welches mit einer Keller Garage ausgestattet ist. Die ersten Maßnahmen zur Umleitung des sprudelnden Wassers und abdrehen der Hauptschieber im Ort wurden unter der Einsatzleitung vom stellvertretenden Ortsbrandmeister Rolf Benger vorgenommen. Da mit Hilfe der Tragkraftspritzenpumpe der Ortswehr von außen nur ein Teil der Wassermengen aus dem Einfahrbereich des Kellers gepumpt werden konnte, wurde die Nachbarortsfeuerwehr Wachendorf nach alarmiert, um mit einer speziellen flach saugenden Schmutzwasserpumpe die Wassermengen aus dem Gebäude zu fördern. Der Energieversorger trennte indes das Gebäude von der Stromversorgung, damit für die Feuerwehrkameraden keine Gefahr durch Strom mehr bestand. Nach ca. 2,5 Stunden konnte die Einsatzstelle an den Hausbesitzer und dem örtlichen Wasserverband übergeben werden. Die Absicherung des schadhaften Straßenabschnitts übernahm während des Einsatzes ein Streifenwagen der Polizei Syke sowie später der verständigte Bauhof aus Bruchhausen-Vilsen.  


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