Mit dem Einsatzstichwort „Türöffnung / Hilflose Person hinter Tür“ wurde der Ortsfeuerwehr am frühen Freitagmorgen, 03.03.2023, gegen 5.25 Uhr zu einem Notfall in die Hoyaer Straße per Funkmeldeempfänger gerufen. Nach Hinweis einer Verwandten auf eine hilflose Person in dem Wohnhaus öffneten die Einsatzkräfte ein gekipptes Fenster. Die Person lag auf dem Sofa im Wohnzimmer. Der Rettungsdienst übernahm anschließend die medizinische Betreuung. Daraufhin wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die Ortsfeuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 17 Feuerwehrleuten unter Leitung von Ortsbrandmeister Frank Tecklenborg eine knappe halbe Stunde vor Ort im Einsatz.
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Küchenbrand in Schwarme
40 Mitglieder der Feuerwehren Schwarme, Martfeld und Kleinenborstel sowie Polizei und Rettungswagen rückten am Samstag gegen 19 Uhr an die Straße „Im Dreieck“ in Schwarme aus. Die Alarmierung lautete „Küchenbrand mit zwei pflegebedürftigen Personen im Gebäude“, weswegen gleich ein Großaufgebot an Einsatzkräften gerufen worden ist, berichtet Ortsbrandmeister Frank Tecklenborg auf Nachfrage. Wie die Polizei mitteilt, haben sich die Bewohner glücklicherweise selbstständig aus dem Gefahrenbereich begeben können. Eine 89-Jährige musste jedoch mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Unter der Einsatzleitung von Dietmar Langscheid nahmen Atemschutzgeräteträger einen sogenannten Innenangriff vor. Da das Haus zudem komplett verraucht gewesen sei, so Tecklenborg weiter, kamen Lüfter zum Einsatz. Darüber hinaus kontrollierten die Brandschützer mit Wärmebildkameras das Gebäude auf weitere Glutnester.
Die Brandursache ist bisher nicht geklärt. Das Haus sei jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung zurzeit nicht bewohnbar, so die Polizei abschließend.
(Text: Kreiszeitung, Anne Schwarze)
- Christian Wolters
- Februar, 4
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30.11.2022 Kleinenborstel L 202 – Tödlicher Verkehrsunfall
Bruchhausen – Vilsen: Für die Ortsfeuerwehren aus Bruchhausen – Vilsen, Kleinenborstel und Schwarme war es ein Schreck in den frühen Morgenstunden. Der Digitale Melder hat ausgelöst mit dem Meldebild TVUK 1 Person eingeklemmt. Auf der Landesstraße 202 zwischen Bruchhausen-Vilsen und Kleinenborstel wurde heute am frühen Morgen um 06:55 Uhr ein 33-jähriger Pkw-Fahrer bei einem Verkehrsunfall getötet. Trotz des schnellen Eingreifens und der schnellen medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst und den Notarzt konnten die Rettungskräfte nichts mehr für den Verunfallten tun. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf das Ausleuchten der Unfallstelle und Bergen der Person. Anschließend wurde noch bei der Verkehrsunfallaufnahme unterstützt.

Aus dem Polizeibericht:
Der 33-Jährige befuhr die L 202 von Bruchhausen-Vilsen in Richtung Martfeld. Er überholte zunächst einen Pkw und einen Transporter. Als er einen weiteren Transporter überholt, kommt es zu einer Berührung beider Fahrzeuge. Der Pkw des 33-Jährigen geriet daraufhin ins Schleudern, riss im Seitenraum einen Baum um und prallte schließlich gegen einen weiteren Baum. Der Fahrer wurde in seinem Pkw eingeklemmt. Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Die Feuerwehr musste den Fahrer anschließend aus seinem Pkw bergen.
Die Polizei hat zusammen mit einem Sachverständigen die Ermittlungen zur Ursache und zum Unfallhergang aufgenommen. Die beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt.
Die Landesstraße war den ganzen Vormittag für die polizeiliche Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten voll gesperrt.
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- makaiser
- November, 30
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05.09.2022 Flächenbrand in Martfeld
Circa 50 Quadratmeter Grünstreifen fielen gestern, in den frühen Abendstunden in Martfeld, den Flammen zum Opfer.
Aus ungeklärter Ursache geriet ein Streifen, zwischen einem landwirtschaftlichen Weg und einer Ackerfläche, in Brand. Mehrere kleinere Bäume waren ebenso betroffen. Mit den Tanklöschfahrzeugen aus Martfeld und Schwarme konnte das Feuer, unter Leitung von Gruppenführer Niko Böer, zügig eingedämmt und gelöscht werden. Weitere, sich noch auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte, mussten nicht mehr eingreifen.
Insgesamt waren über 60 Einsatzkräfte auf fünf Ortsfeuerwehren alarmiert. Zur Absicherung der Einsatzkräfte war der Rettungsdienst vor Ort. „Passend zum Meldebild entsendet die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle in Diepholz eine vorab definierte Menge an Fahrzeugen.“, berichtete der stellvertretende Ortsbrandmeister Jan Hogrefe im Nachgang, „Glücklicherweise war die Lage hier nicht so schlimm wie angenommen.“
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- September, 6
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11.02.2020 Kleinenborstel – erneut schwerer Unfall auf der L 202 mit eingeklemmter Person
Bruchhausen – Vilsen: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat sich auf der L 202 in der Ortschaft Kleinenborstel zwischen Hollen und Bruchhausen – Vilsen erneut ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren über eine Stunde im Einsatz.
Der Unfall ereignete sich gegen 03:15 Uhr. Die Fahrerin eines Kleinwagens, die von Kleinenborstel in Richtung Bruchhausen – Vilsen unterwegs war, kam nach einer Rechtskurve von der Straße ab, konnte nach Angaben der Polizei nicht mehr rechtzeitig bremsen und traf frontal ein Baum. Ersthelfer kümmerten sich um die verletzten Personen. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Diepholz alarmierte die Feuerwehr Bruchhausen – Vilsen, sowie die Ortsfeuerwehren Schwarme und Kleinenborstel mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall eingeklemmte Person“. Zusätzlich wurden die Notfallsanitäter des Rettungsdienstes aus Bruchhausen – Vilsen und der Rettungswache in Hoya alarmiert. Die Ortsfeuerwehr Bruchhausen – Vilsen musste schweres Gerät einsetzen, um die schwer verletzte Beifahrerin zu befreien. Zwei Notärzte aus Bassum und Hoya kümmerten sich um die verunfallten Personen. Notarzt und Notfallsanitäter brachten die Unfallopfer nach der medizinischen Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser.
Detlef Wessels
Pressewart Ortsfeuerwehr Bruchhausen – Vilsen
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- März, 11
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01.07.2018 Quaderballenpresse löst Großalarm für zwei Gemeinden aus
Quaderballenpresse löst Großalarm für zwei Gemeinden aus
Bruchhausen – Vilsen: Wegen der enormen Trockenheit hat sich am Sonntagnachmittag um 15:21 Uhr ein Flächenbrand in Stapelshorn rasend schnell ausgebreitet. Feuerwehren aus Br. Vilsen, Asendorf, Engeln, Uenzen, Martfeld, Schwarme, und aus dem Landkreis Nienburg: Bücken und Hoya waren vor Ort.
„Es ist erschreckend, wie schnell sich das Feuer auf dieser großen Fläche ausgebreitet hat“, stellte der Abschnittsleiter Nord Hartmut Specht fest, der zum Brandort nach Stapelshorn gekommen war. Auf einem abgeernteten Getreidefeld war eine Quaderballenpresse während des Betriebes aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten. Dank seiner geistesgegenwärtigen Reaktion, schaffte es der Landwirt, rechtzeitig die Zugmaschine vom brennenden Gerät abzukoppeln und die Feuerwehr zu verständigen.
Wegen der enormen Trockenheit griffen die Flammen schnell auf das gedroschene Stroh, das abgeerntete Stoppelfeld und die bereits gepressten Strohballen über. Begünstigt durch den starken Wind, weitete sich der Brand auf etwa ein bis zwei Hektar aus. Die eingesetzten Feuerwehren aus zwei Landkreisen unter der Gesamtleitung vom Ortsbrandmeister aus Bruchhausen – Vilsen Stephan Thöle waren schnell an der Einsatzstelle und forderte gleich noch weitere Tanklöschfahrzeuge und zahlreiche Einsatzkräfte nach, so das zwischenzeitlich die Feuerwehren mit 80 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen vor Ort waren. „Wir sind hier oben auf freier Fläche auf wasserführende Fahrzeuge angewiesen“, sagte Stephan Töhle.
Weil der Brandort inmitten eines Waldgebietes lag, zogen zusätzlich einige Landwirte mit ihrer Scheibenegge eine Schneise zwischen Feld und Waldrand damit das Feuer erst einmal nicht mehr weiter laufen konnte.
Nach gut zwei Stunden hatten die Einsatzkräfte das Feuer im Griff, mit drei Tanklöschfahrzeugen wurden anschließend die noch brennenden Strohballen aus der Presse gelockert und zum Abbrennen gebracht oder gelöscht. „Die Gefahr für Flächenbrände ist derzeit enorm groß. Immer wieder müssen die Feuerwehren der Samtgemeinde zu Flächenbränden ausrücken. Aufgrund der Trockenheit ist deshalb in Wald und Feld höchste Vorsicht geboten“.
Detlef Wessels
Pressewart Ortsfeuerwehr Bruchhausen – Vilsen
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- Juli, 1
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04.06.2017 Pumpeneinsätze in Schwarme
Nach Starkregen: Zwei Pumpeneinsätze für die Schwarmer Feuerwehr
Zu zwei Pumpeneinsätzen wurde die Schwarmer Feuerwehr am Pfingstsonntag, 04.06.2017 kurz nach Mitternacht durch die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle Diepholz per Funkmeldeempfänger alarmiert. Nach ergiebigem Starkregen waren größere Mengen Regenwasser in zwei Keller von Wohnhäusern an der Bruchhausener Straße und Oppelner Straße gelaufen. Mit der Tragkraftspritze und der Schmutzwasserpumpe wurde das Wasser abgepumpt. Es waren alle drei Feuerwehrfahrzeuge und 13 Feuerwehrleute unter Leitung von Zugführer Lars Knobloch gut drei Stunden vor Ort im Einsatz.
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- Juni, 4
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02.05.2017 PKW Brand Schwarme
Pkw-Brand in Schwarme
Zu einem Brandeinsatz wurde die Ortsfeuerwehr Schwarme am Dienstag, 02.05.2017 gegen 17.30 Uhr per Funkmeldeempfänger alarmiert. Ein Kleinwagen der Marke „Aixam Mega“ fing aus bisher ungeklärter Ursache an der Straße „An der Heide“ Feuer und brannte dabei komplett aus. Der Fahrer blieb unverletzt und konnte vorab sogar noch einige Materialien aus dem Pkw retten. Mit Wasser aus der Schnellangriffseinrichtung des Tanklöschfahrzeuges konnte der Brand schnell gelöscht werden. Die Polizei war vor Ort und hat die Ermittlungen hinsichtlich Brandursache und Schadenshöhe aufgenommen. Es waren zwei Feuerwehrfahrzeuge und zwölf Feuerwehrleute unter Leitung des Schwarmer Ortsbrandmeisters Frank Tecklenborg eine halbe Stunde vor Ort im Einsatz.
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- Mai, 2
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18.03.2017 Weitläufige Einsatzübung benötigte viel Manpower
Viel zu tun, gab es Samstag für ca. 60 Feuerwehrfrauen – und Männer aus Kleinenborstel, Martfeld und Hustedt. Eine angenommene Einsatzübung führt gegen 14 Uhr zu einem Großeinsatz mit diversen und herausfordernden Aufgaben für Mannschaft und Material.
Ein unsachgemäßer Versuch einen Baum zu fällen führte, am Rand eines Waldgebiets in Kleinenborstel (Gemeinde Martfeld) zu einem folgenschweren Unfall. Bei seiner Erkundung stellte Einsatzleiter Jürgen Brüning-Kuhlmann eine eingeklemmte Person, eine Brandentwicklung durch den Fall des Baumes auf eine Hochspannungsleitung, sowie zwei unter Schock stehende, vermisste Waldarbeiter fest. „Aufgrund der komplexen Lage mussten umgehend weitere Kräfte aus Schwarme und Bruchhausen-Vilsen alarmiert werden“, berichtet der kleinenborstler Einsatzleiter, „die vielen Aufgaben und die angenommene Brandausbreitung benötigten mehr Personal und Fahrzeuge.“ Auch die ELO-Gruppe der Samtgemeinde war zur Unterstützung der Einsatzleitung und Koordination mehrerer Einsatzabschnitte im Einsatz.
Sofort wurde die Menschenrettung mithilfe von schwerem technischen Gerät eingeleitet. Gleichzeitig begannen die Kameraden mit der Brandbekämpfung. „Die sehr ländliche Lage brachte Probleme bei der Löschwasserversorgung mit sich,“ bilanzierte Brüning-Kuhlmann zwischenzeitig, „ein Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge war bis zum Auslegen der 700m Schlauchleitung erforderlich.“ Zugleich wurde eine personalintensive Personensuche eingeleitet. Dabei galt es, das Waldgebiet systematisch abzusuchen.
Glücklicherweise stand der Wind günstig, so dass ein angrenzendes Wohnhaus mit Nebengebäude nicht vom Feuer bedroht wurde. Nachdem weiteres Personal vor Ort war, konnte auch die Personensuche mit Hilfe der Wärmebildkamera schnell abgeschlossen werden.
Über eine Stunde waren die über Sirenen und Meldeempfänger alarmierten Kameraden mit 12 Fahrzeugen vor Ort im Einsatz, bevor die Übung für beendet erklärt wurde.
Die abschließende Manöverkritik im Kleinenborstler Gerätehaus viel rundweg positiv aus. „Alles in allem bin ich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden. Schon von Beginn an wurden die richtigen Schritte eingeleitet und schnell abgearbeitet“, bilanziert der Übungsleiter und stv. Ortsbrandmeister Brüning-Kuhlmann abschließend.
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- März, 18
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16.01.2016 Personensuche Martfeld
Eine vermisste Person aus dem Seniorenheim sorgte am Abend des 16. Januar für einen Großeinsatz
der Feuerwehren. Aufgrund der sehr kalten Temperaturen wurden gegen 18:45 Uhr die
Ortsfeuerwehren Martfeld, Hustedt, Kleinenborstel und Schwarme, die ELO-Gruppe der
Samtgemeinde sowie eine Rettungshundestaffel vom THW aus Sulingen auf Anfrage der Polizei
alarmiert. Circa 85 Feuerwehrfrauen und – Männer trafen sich daraufhin am Gerätehaus in Martfeld
zur einsatztaktischen Besprechung.
Bei -6 °C machten sich die Kameraden in Trupps und Suchgebiete aufgeteilt auf den Weg.
Glücklicherweise konnte die alte Dame schon nach kurzer Zeit unweit des Altenheims gefunden und
an den Rettungsdienst übergeben werden.
Nach kurzer Aufwärmphase war der Einsatz somit binnen einer Stunde abgearbeitet.
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- Januar, 16
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