Gegen 23:40 Uhr wurden die Feuerwehren
Bruchhausen-Vilsen, Asendorf, Uenzen, Engeln, Hoyerhagen und Hoya zu einem
Gebäudebrand auf einem historischen Anwesen im Bruchhausen-Vilsener Ortsteil Wöpse alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das aus dem Jahr 1775 stammende und mit Reet gedeckte Haupthaus bereits im Vollbrand. Das Feuer hatte zudem bereits auf ein unmittelbar angebautes Nebengebäude übergegriffen. Die Einsatzkräfte versuchten zunächst ein weiteres mit Reet gedecktes Nebengebäude zu schützen, was ihnen aber trotz massiven Wassereinsatz nicht gelang. Dieses und ein weiteres kleines Nebengebäude fingen ebenfalls Feuer und brannten weitestgehend nieder. Nachdem die Wasserversorgung aus Brunnen und Hydraten über mehrere Schlauchleitungen mit
insgesamt 2000m Länge zur Einsatzstelle gelegt waren und die zusätzlich alarmierten Drehleitern aus Verden (LK Verden) und Syke mit weiteren Löschfahrzeugen in Begleitung eingetroffen waren konnten die verbleibende drei Gebäude (zwei Scheunen und ein Backhaus) durch eine Riegelstellung vor den Flammen geschützt werden. Im weiteren Verlauf wurden vom THW zwei Bagger angefordert, die über Stunden dabei unterstützen das glimmende und qualmende Reet von den einzelnen Dachresten herunter zu heben, damit es neben den Gebäuden endgültig abgelöscht werden konnte. Der Rettungsdienst und die DRK
Bereitschaft stand für mögliche Notfälle bereit und unterstützen mit
Getränken und Verpflegung. Insgesamt 140 Einsatzkräfte waren an dem Einsatz beteiligt. Obwohl das Feuer bereits nach kurzer Zeit unter Kontrolle war, musste der überwiegende Teil der Helfer noch bis in den Morgen hinein an der Einsatzstelle verbleiben um immer wieder aufflammende Glutnester und das von den Baggern entfernte Reet nachzulöschen. Durch die lange Einsatzdauer wurde auch die neue Logistikgruppe Nord der Kreisfeuerwehr zu ihrem ersten Einsatz alarmiert.
Sie brachte sowohl Kraftstoffe als auch Schlauchmaterial und
Atemluftflaschen an die Einsatzstelle. Die Gebäude waren bei Brandausbruch unbewohnt. Es wurde niemand verletzt. Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Die Einsatzleitung übernahm Gemeindebrandmeister Michael Ullmann, Kreisbrandmeister Michael Wessels und Abschnittsleiter Hartmut Specht waren ebenfalls vor Ort.
Text: Kreisfeuerwehrsprecher Matthias Thom






Bruchhausen – Vilsen: Um 19:40Uhr erfolgte zunächst die Alarmierung der Ortsfeuerwehr Bruchhausen – Vilsen mit den Stichworten: „Auslaufende Betriebsstoffe. Als die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr bei der Firma an der Alten Drift eintrafen, streuten sie mit Bindemittel die Unfallstelle sowie einen Regenwasserkanal ab und stellten Mulden unter dem beschädigten Tank am LKW, um den noch austretenden Diesel aufzufangen. Wenig später wurde dann die Gefahrgut Staffel Nord mit weiterem Spezialgerät alarmiert. Nachdem der Gerätewagen – Gefahrgut eingetroffen war, stellten die Helfer fest, dass die eigentlichen Arbeiten von den Kräften der Ortsfeuerwehr schon so weit abgearbeitet wurden, dass kein Einsatz für die Gefahrgut Staffel mehr erforderlich wurde. Da sich der Diesel nicht nur auf dem Betriebshof sondern auch auf den Kreis- Bundes- und Landesstraßen Richtung Bassum ausgebreitet hatte, wurde auch die Ortsfeuerwehr Ochtmannien und die Straßenmeisterei alarmiert. Zusätzlich wurde noch eine Spezialfirma von der Straßenmeisterei hinzugezogen, um die Straßen und den Betriebshof zu reinigen. Um 22:55 Uhr konnte der Einsatz unter der Leitung vom Ortsbrandmeister Stephan Töhle beendet werden.


Bruchhausen – Vilsen: Zu einer starken Rauchentwicklung kam es am Samstag Um 16:50 Uhr im Ortskern Bruchhausen – Vilsen beim Brand zweier Papiermülltonnen in der Brautstraße . Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, die Brandursache ist bislang unbekannt.
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