Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am heutigen Abend zu einem unklaren Stoff in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Assessorstraße in Bruchhausen-Vilsen gerufen. Bei einem Polizeieinsatz stellten die Beamten einen beißenden Geruch in dem Haus wahr und informierten die Feuerwehr.
Zu der Einsatzstelle, im Ortskern von Bruchhausen-Vilsen, wurden daraufhin mehre Ortsfeuerwehren, die ELO-Gruppe sowie Unterstützer-Gruppe der Samtgemeinde Bruchhausen Vilsen gerufen. Ebenso wurden der Gefahrstoffzug der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 und eine Vielzahl an Kräften des Rettungsdiensts alarmiert.
Die ersteintreffenden Kräfte erkundeten die betreffenen Wohnungen unter Atemschutz und führten Lüftungsmaßnahmen durch. Dabei wurden einzelnen Behälter mit Gefahrgut gesichert. Insgesamt wurden acht Betroffene vom Rettungsdienst gesichtet. Im Einsatz waren circa 140 Einsätzekräfte mit 24 Fahrzeugen.
Spezialkräfte der Messgruppe Nord nahmen Messungen, unter Chemikalienschutzanzügen im Gebäude vor. Dabei konnten keine gefährlichen Konzentrationen festgestellt werden, so dass die Einsatzstelle der Polizei für weitere Ermittlungsarbeiten übergeben werden konnte.
(Text: Christian Wolters, Ralf Schröder)
Fotos:
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Bruchhausen – Vilsen: Eindrucksvoll demonstrierte am Freitagabend die Ortsfeuerwehr Bruchhausen – Vilsen ihre Einsatzfähigkeit. Unmittelbar nach Beginn ihrer Jahreshauptversammlung wurde sie zu einem Brand einer Gartenhütte im Weizenkamp alarmiert. Schon während der eindrucksvollen Sprints der Uniformträger in das nahegelegene Feuerwehrgerätehaus konnten die Einsatzkräfte an der kräftigen Rauchentwicklung den Brandort in einer Wohnsiedlung erkennen. Nur wenige Minuten später waren die Hemden gewechselt, die Ausgehschuhe mit den schweren Stiefeln getauscht. Das Gartenhaus brannte beim Eintreffen der ersten Kräfte in voller Ausdehnung-schnelles Handeln war erforderlich und verhinderte schlimmeres. Die Ortsfeuerwehren Bruchhausen -Vilsen, Asendorf und Uenzen wurden zusammen alarmiert. Im Garten eines Einfamilienhauses war ein Gartenhaus in Brand geraten. Zwischen Absetzen des Notrufs und Eintreffen der ersten Fahrzeuge handelten die Eigentümer und Nachbarn umsichtig. Sie versuchten mit mehreren Gartenschläuchen eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Das Feuer hatte bereit auf die Hecke zum Nachbarn übergegriffen. Das konnte aber mit massiven Wassereinsatz aus den Löschfahrzeugen verhindert werden. Die Brandstelle wurde abschließend noch mit der Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert und zur Brandermittlung an die Polizei übergeben. Nach gut 45 Minuten war der Einsatz beendet.















